5. Dezember 2011 10:56 Uhr
Auch in Deutschland klagen Schüler über immer weniger Freizeit. Doch so hart wie in Südkorea ist es wohl kaum. Bis zu 16 Stunden pro Tag lernen die Schüler dort für ihr Abitur. Über die harten Prüfungen berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Von der Note, die die Schüler am Prüfungstag erhalten, hänge ab, ob sie einen Platz an der Universität bekämen. Und deshalb lernten die Jugendlichen ein Jahr lang fast ohne Pause. Nachhilfe-Institute böten bis in Nacht hinein Kurse an. Das dürften sie mittlerweile nicht mehr, doch das Ordnungsamt erwische ständig Schüler auch nach 22 Uhr noch im Lesesaal.
Die Zeitung zitiert aus Berichten der OECD: Demnach liegt Südkorea zwar weit vorne in den Rankings, doch seien die Schüler zugleich mit Abstand am unglücklichsten.
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Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)