5. Dezember 2011 11:08 Uhr
Die Beziehungen von Afghanistan und Deutschland reichen bis in die 20er Jahre zurück. Das erklärte Conrad Schetter vom Zentrum für Entwicklungsforschung der Universität Bonn bei "DRadio Wissen". Deutschland habe in der Region keine koloniale Vergangenheit, weswegen es damals keine Vorurteile gegeben habe. Tausende Afghanen seien nach Deutschland gekommen, dadurch habe es einen intensiven Austausch gegeben. Auch Geschäftsbeziehungen hätten eine große Rolle gespielt. Deutschland habe damals die Polizei in Afghanistan ausgebildet und das Hochschulwesen aufgebaut.
Rein persönlich glaube Schetter: Das Verhältnis beider Länder habe zwar in den letzten Jahren einen Knacks erhalten. Die Beziehungen seien aber so gut, dass sie anhalten würden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)