5. Dezember 2011 14:03 Uhr
Mehrere tausend tote Fische trieben letzten Freitag auf dem Essener Baldeneysee.
Jetzt scheint die Ursache für das plötzliche Massensterben gefunden zu sein. Zuvor war aus einem Rückhaltebecken offenbar Schlamm ausgetreten, der mit Kalk gebunden war. Der Kalk könnte den pH-Wert des Sees erhöht haben.
Der Ruhrverband schließt eine Gefahr für die Menschen in Essen und dem Ruhrgebiet aus. Die Stelle, an der Trinkwasser entnommen wird, liege einige Kilometer entfernt. Kräfte des Technischen Hilfswerks hatten am Samstagabend sämtliche Zu- und Abläufe des Beckens vorsorglich abgesperrt.
Der Baldeneysee entstand in den 1930er Jahren durch eine Aufstauung der Ruhr. Er ist der mit Abstand größte von sechs Ruhrstauseen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)