5. Dezember 2011 17:35 Uhr

Träger des Alternativen Nobelpreises fordern Einsatz für Menschenrechte und Klima

"In Afrika ist Straffreiheit eine Form von Krebs, die unseren Kontinent auffrisst und uns davon abhält, unser wahres Potenzial zu entfalten." Das sagt Jacqueline Moudeina, eine Anwältin aus dem Tschad. Sie setzt sich seit Jahren dafür ein, dass der frühere Diktator Hissène Habré vor Gericht gestellt wird. Heute Abend bekommt sie dafür in Stockholm einen Alternativen Nobelpreis.

Zusammen mit den drei anderen Preisträgern rief sie zu mehr Engagement auf, um weltweit die Menschenrechte durchzusetzen und eine Klimakatastrophe zu verhindern. Der chinesische Solarenergie-Unternehmer Huang Ming sagte, sonst würden sich künftige Generationen in kalten Wohnungen und einer verschmutzten Umwelt wiederfinden. Er erhält den undotierten Ehrenpreis der schwedischen Right-Livelihood-Stiftung.

Weitere Preisträger sind die Hebamme Ina May Gaskin aus den USA und die spanische Organisation Grain, die sich für die Rechte von Kleinbauern einsetzt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)