6. Dezember 2011 06:22 Uhr
Sie sollte selbst im Mittelpunkt stehen, doch dann setzte sie sich ein weiteres Mal für andere ein.
Ina May Gaskin nutze die Verleihung des Alternativen Nobelpreises in Stockholm und forderte gestern Abend die Freilassung einer in Ungarn inhaftierten Hebamme. Es sei ungerecht, dass die Frau zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden sei - nur weil sie gegen ein Gesetz verstoßen und eine Hausgeburt begleitet habe.
Die US-Pädagogin Gaskin erhielt die Auszeichnung für ihren eigenen, jahrzehntelangen Einsatz als Hebamme. Ebenfalls mit dem Alternativen Nobelpreis geehrt wurde die Menschenrechtsaktivistin Jacqueline Moudeina aus dem Tschad und die Organisation "Grain", die sich für die Rechte von Kleinbauern einsetzt. Den Ehrenpreis bekam der chinesiche Solar-Unternehmer Huang Ming.
Der Alternative Nobelpreis wird seit 1980 von einer Stiftung vergeben, die damit nach eigenen Angaben den Einsatz "für eine bessere Welt" ehrt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)