6. Dezember 2011 07:51 Uhr

Arsenbelastung durch Reis - Forscher fordern Grenzwert

In China gibt es ihn bereits - einen Grenzwert dafür, wieviel Arsen in Reis sein darf. In der EU und den USA gibt es so einen Grenzwert aber nicht. Forscher setzen sich im Fachblatt "PNAS" dafür ein, die Verbraucher besser vor einer zu hohen Arsenbelastung zu schützen. In einer Studie mit 229 Schwangeren zeigte sich nach Angaben der Wissenschaftler, dass häufiges Reisessen zu signifikant höheren Arsenwerten im Urin führt. Dazu reiche bereits eine halbe Tasse gekochter Reis am Tag.

Besonders für schwangere Frauen sei das ein Problem. Für ungeborene Kinder könne nämlich bereits eine geringe Arsenbelastung Folgen haben. Die Reispflanze nimmt das Schwermetall aus dem Boden auf und speichert es unter anderem in ihrem Samen, dem Reiskorn. Der Arsengehalt schwankt zwischen verschiedenen Reissorten und Anbaugebieten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)