6. Dezember 2011 08:21 Uhr
Auch wenn Oma ein Handy hat - Weihnachtsgrüße sollte man statt per SMS lieber per Post schicken. Das finden zumindest Benimm-Experten, die mit der Nachrichtenagentur AFP gesprochen haben. Nach ihrer Meinung wird im Alltag so viel gemailt und gesimst, dass eine handschriftliche Karte sich abhebt: Sie zeige, dass man sich für den Empfänger Zeit nimmt.
Die Benimm-Fachleute sprechen allerdings von einer Generationenfrage: Unter jüngeren Menschen seien E-Mails, SMS und Facebook-Nachrichten so normal, dass auch Weihnachtsgrüße auf diesem Weg in Ordnung seien.
Schlecht kommen dagegen elektronischen Grußkarten weg. Hans-Michael Klein von der Deutschen Knigge-Gesellschaft kritisiert sie als besonders unpersönlich: Das sei, wie virtuelle Küsse zu verschicken.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)