6. Dezember 2011 11:11 Uhr
Wer seine Botschaft verbreiten will, muss im Internet präsent sein. Das hat sich auch in der katholischen Kirche herumgesprochen. Die katholische Nachrichtenagentur KNA berichtet heute über die Twittergewohnheiten in der Kirchenführung. Der Kurznachrichtendienst werde zwar von nur zwölf der knapp 200 Kardinäle genutzt. Verglichen mit amerikanischen Senioren liege das aber im Schnitt.
Auch Papst Benedikt XVI. twittert - dem Bericht zufolge schon seit Mai 2010. Allerdings ist der Papst in Sachen Tweets offenbar nicht unfehlbar. Seine erste Botschaft endete mit den Worten: "Speichern Sie unsere Kirche!". Ein Übersetzungsfehler aus dem Englischen. Es sollte wohl eher heißen: "Rettet die Kirche." Das lässt sogar KNA zweifeln, ob tatsächlich der deutschstämmige Papst persönlich am Rechner saß.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)