6. Dezember 2011 15:21 Uhr

Trendforscher Horx im Radiofeuilleton: "Die Europakrise muss rational kommuniziert werden"

Der Mensch ist von Natur aus ängstlich, so sieht es Trendforscher Matthias Horx. Im Deutschlandradio Kultur sagte er mit Blick auf die Finanzkrise, wirklich schlimm sei es in der Weltgeschichte immer dann geworden, wenn Ängste überhand nahmen.

Heute spielten etwa die Medien eine fatale, eskalierende Rolle, denn für sie sei Untergang ein gutes Geschäft. Im Kampf um Aufmerksamkeit setzten sie oft auf Angstschlagzeilen. Man müsse jetzt, so Horx, in einem rationalen Diskurs über Bedrohungen reden und erwachsen handeln, also seine Ängste bändigen. Es sei möglich, aus der Krise herauszukommen, und den Glauben an diese Möglichkeit müsse man gegen die Medien behaupten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)