7. Dezember 2011 08:41 Uhr

Philosoph weist auf Gefahren durch künstliche Intelligenz hin

Forscher, die an künstlicher Intelligenz arbeiten, konzentrieren sich meist auf harte Fakten, steuern Computer oder Roboter.

Doch auf einer Tagung des Leibniz-Instituts für interdisziplinäre Studien heute in Berlin geht es auch um die andere Seite der neuen Technologie. Der Philosoph Herbert Hörz fragt: "Beherrschen wir die neuen Gestaltungsmittel?"

Sein Ausgangspunkt ist der Unterschied zwischen künstlicher und menschlicher Intelligenz. Letztere unterscheide sich, weil sie durch Wissen, Werte und auch Bewertungen geprägt sei. Hörz fordert deshalb, die Entwickler und Technologen sollten mit Ethikern und Juristen zusammenarbeiten. Nur so könnten sie etwaige Gefahren durch künstliche Intelligenz einschränken, wie zum Beispiel technisches Versagen oder Fehler beim Einsatz im militärischen Bereich.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)