8. Dezember 2011 10:59 Uhr

"Reporter ohne Grenzen" ehren syrischen Cartoonisten und birmanisches Magazin

Auf dem Pressefreiheitsindex der Organisation "Reporter ohne Grenzen" rangieren Syrien und Birma ganz weit unten.

Vielleicht gerade deshalb wurden dieses Jahr ein syrischer Journalist und ein birmanisches Magazin mit dem Menschenrechtspreis geehrt. Bei der Preisverleihung hieß es, der Cartoonist Ali Ferzat habe von Seiten des syrischen Staates Repressionen erleiden müssen, weil er Zeichnungen zu Folter, Korruption und Zensur veröffentlicht habe.

Das Magazin "Weekly Eleven News" aus Birma wurde den Angaben zufolge ebenfalls ausgzeichnet. Es hieß, dort würden häufig Berichte veröffentlicht, die von anderen Medien des Landes als heikel angesehen würden. Die Journalisten riskierten mit ihrer Arbeit Haftstrafen und das Heft sei zeitweilig verboten gewesen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)