9. Dezember 2011 06:52 Uhr
Antibiotika helfen gegen Infektionskrankheiten und werden in der Tierhaltung eingesetzt. Allerdings gibt es zunehmend mehr Bakterienstämme, die gegen die Arzneimittel resistent sind.
Eine internationale Gruppe von Medizinern hat jetzt eine Liste mit Maßnahmen vorgelegt, mit denen ihrer Ansicht nach das wachsende Problem bekämpft werden könnte. Die Wissenschaftler schreiben im Fachmagazin "Nature Reviews Microbiology", speziell eingerichteten Forscherteams müsse durch internationale Gelder ermöglicht werden, neue Antibiotika-resistente Keime aufzuspüren - ähnlich, wie die Weltgesundheitsorganisation das im Fall der Influenza tue. Außerdem sei es ausgesprochen wichtig, die ständige Entwicklung neuer Antibiotika sicherzustellen.
Laut den Medizinern könnten Resistenzen künftig ähnlich gefährlich für die menschliche Gesundheit werden wie Krebs.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)