12. Dezember 2011 09:55 Uhr
"Germany's Next Topmodel' hatte zu dem Zeitpunkt einfach die größte gesellschaftliche Relevanz." So begründen die Studenten Gregor Weichbrodt und Grischa Stanjek in der "taz", warum sie ausgerechnet das Finale dieser Fernseh-Show für eine Seminararbeit als Buch gestaltet haben - Wort für Wort und inklusive Regieanweisungen. Um etwas Eigenes zu schreiben, habe die Zeit gefehlt. "Germany's Next Topmodel" sei ein Spiegelbild der Gesellschaft und ein riesiges Massenphänomen. Viele Leute würden die Show angeblich nicht mögen, schauten dann aber trotzdem - selbst in linken Wohnprojekten in Berlin.
Weichbrodt und Stanjek erzählen, bei der Arbeit hätten sie ziemlich gelitten. Alleine das Transkribieren habe etwa 20 Stunden gedauert. Der Satz "Es kann nur eine Germany's Next Topmodel werden" habe sich ihnen mantraartig eingebrannt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)