12. Dezember 2011 17:52 Uhr
"Vom Guttenbock zum Gärtner." So kommentieren Twitter-Nutzer den neuen Job von Karl-Theodor zu Guttenberg. Der frühere Verteidigungsminister unterstützt EU-Kommissarin Neelie Kroes als Berater in Fragen der Internetfreiheit in autoritären Regimen - und erntet dafür heftige Kritik von Netzaktivisten. Stephan Urbach von der internationalen Gruppe Telecomix sagte, Guttenberg habe sich in Deutschland für Netzsperren eingesetzt, während Netzaktivisten im Arabischen Frühling gegen Zensur gekämpft hätten. Das sei ein Widerspruch. Kommissarin Kroes verteidigte ihre Wahl: Sie suche Talent, keine Heiligen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)