12. Dezember 2011 23:19 Uhr
Die Korruption in der Landverwaltung von Entwicklungsländern gefährdet die Lebensmittelversorgung. Zu diesem Schluss kommen die UNO-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation und die Anti-Korruptionsgruppe "Transparency International" in einer gemeinsamen Studie. In einer Befragung in knapp 70 Ländern gab demnach jeder Zehnte an, schon einmal Schmiergeld an Behörden beim Kauf oder bei der Nutzung von Land gezahlt zu haben.
Der Studie zufolge führt Korruption im Land-Sektor zu einem niedrigen Wirtschaftswachstum. Von der UNO-Organisation hieß es, ein sicherer Zugang zu Land sei einer der Schlüsselfaktoren für eine gesicherte Nahrungsversorgung und soziale Stabilität.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)