13. Dezember 2011 08:38 Uhr

Ehemaliger israelischer Botschafter: Versöhnung von Hamas und Fatah wird schwierig

Im Westjordanland und dem Gaza-Streifen wird über eine Versöhnung der Palästinensergruppen Hamas und Fatah spekuliert. Beide sind politische Organisationen, die für eine Unabhängigkeit Palästinas kämpfen. Die Fatah gilt dabei als gemäßigt, die Hamas als radikal-islamistisch.

Der ehemalige israelische Botschafter in Deutschland, Avi Primor, hält einen Zusammenschluss der Organisationen für notwendig. In einem Gastbeitrag in der "Süddeutschen Zeitung" schreibt er, die Palästinenser müssten mit einer Stimme sprechen, damit ihr Staat anerkannt werde. Einer Vereinigung stehe allerdings noch viel im Weg, so Primor. Die Fronten zwischen den Gruppen seien derzeit zu verhärtet, um eine gemeinsame Regierung zu stellen.

Ohne eine Versöhnung sehe die Zukunft der Palästinenser aber schlecht aus.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)