13. Dezember 2011 11:21 Uhr
Ein Eisbär ist ein Eisbär, völlig egal wo man ihn filmt.
In etwa so lässt sich die Argumentationslinie der "BBC" zusammenfassen, die sich damit gegen Täuschungsvorwürfe wehrt. Es geht um eine Folge der Dokumentionsreihe "Frozen Planet", die am 23. November ausgestrahlt worden war. Darin ist eine Eisbärin zu sehen, die einen Bau für ihre ungeborenen Jungen in den Schnee gräbt. Wie bekannt wurde, stammen die Bilder nicht aus freier Wildbahn, sondern aus einem Nationalpark. Das wird im Text aber nicht erwähnt. Außerdem soll der Bau von Menschen vorbereitet worden sein.
Ein BBC-Sprecher sagte, es sei unmöglich gewesen, diese Sequenz in freier Wildbahn zu drehen. Eine wilde Bärin wäre zu gefährlich geworden - für Kameraleute und sogar für ihr eigenes Jungtier. Es sei außerdem mehr um Eisbären allgemein gegangen als um die speziellen Tiere, die in dem Film zu sehen seien.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)