14. Dezember 2011 10:16 Uhr
Als der Norweger Roald Amundsen vor hundert Jahren als erster Mensch am Südpol ankam, war er dort mit seinen vier Mitstreitern und den Schlittenhunden alleine.
Hundert Jahre später haben sich heute gleich mehrere hundert Menschen am Südpol getroffen, um Amundsen und seine Expedition zu ehren - bei 40 Grad minus. Wie die norwegische Nachrichtenagentur NTB berichtet, wurde eine Büste des Polarforschers aus Eis enthüllt. Mit dabei war auch der norwegische Ministerpräsident Jens Stoltenberg.
Amundsen hatte die gut 2.500 Kilometer durch die Antarktis auf Skiern zurückgelegt - und gewann den Wettlauf gegen die Expedition des Briten Robert F. Scott. Der kam erst einen Monat später am Südpol an.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)