14. Dezember 2011 10:52 Uhr

Ressentiments gegen Chinesen in Ghana und Senegal

Die intensiven Handelsbeziehungen zwischen China und Afrika rufen wachsende Unruhe bei Unternehmern in Ghana und im Senegal hervor. Zu dem Schluss kommen Wissenschaftler des GIGA-Institutes. Demnach nehmen die senegalesischen und ghanaischen Händler die chinesischen Unternehmer in den Ländern als existenzbedrohend wahr. Das nehme sogar oft fremdenfeindliche Dimensionen an.

Aus der Sicht der Wissenschaftler haben aber die seit Jahrzehnten eingeführten chinesischen Waren einen starken Wettbewerb in den beiden afrikanischen Ländern geschaffen und nicht die jetzige Ankunft chinesischer Kleinhändler.

Dafür sehen sie einige Anhaltspunkte. So hätten einheimische afrikanische Händler schon lange selbst die Märkte mit preisgünstigen chinesischen Waren beliefert. Außerdem stünden in den Handelsstatistiken unter den Importeuren chinesischer Waren weiterhin ghanaische und senegalesische Unternehmer auf den Spitzenpositionen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)