14. Dezember 2011 13:52 Uhr
In der Antarktis hat keine Nation wirklich etwas zu sagen.
Alle Länder, die wegen früherer Eroberungen Besitzansprüche angemeldet haben, haben sich in mehreren Abkommen verpflichtet, die Ansprüche ruhen zu lassen. Der Polarforscher und Geophysiker Heinrich Miller geht davon aus, dass es auch in der Zukunft keine diplomatischen Streitigkeiten um das Gebiet geben wird. Hier bei DRadio Wissen sagte er, auch die unter dem Eis vermuteten Rohstoffe änderten daran nichts. Die Vorkommen seien noch zu unergiebig und zu wenig erforscht. Kein Land sei dort allein in der Lage, Rohstoffe abzubauen.
In der Vergangenheit habe sich außerdem gezeigt, dass bei der Forschung länderübergreifende Kooperationen sinnvoll seien. Das Interview mit Miller gibt es auch auf unserer Homepage unter dradiowissen.de.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)