14. Dezember 2011 18:07 Uhr
Wer als Forscher möchte, dass seine Arbeit von vielen Menschen gelesen wird, schreibt sie meist auf Englisch. Der Verein Deutsche Sprache will das ändern: Schließlich werde so die Sprachenvielfalt nicht wirklich gefördert. Ende November hatte bereits die Hochschulrektorenkonferenz empfohlen, Deutsch als Universitätssprache zu fördern und international zu etablieren.
Der Vorschlag des Vereins Deutsche Sprache: Forscher sollten ihre Arbeiten auf Deutsch verfassen. Mithilfe von Fördermitteln sollten diese dann ins Englische übersetzt werden. Außerdem könne es nicht sein, dass alle wichtigen Datenbanken nur englische Artikel enthielten. Hier müssten eigene, deutschsprachige Datenbanken her. In der Wissenschaft, so der Verein, dürfe nicht weiterhin der Zwang bestehen, auf Englisch publizieren zu müssen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)