15. Dezember 2011 09:21 Uhr
In den USA sind immer mehr Menschen auf Lebensmittelmarken angewiesen. Wie ein Sprecher der Bürgermeisterkonferenz sagte, belegt das eine aktuelle Untersuchung in 29 Städten. Demnach sei der Anteil der Menschen, die auf diese Form der staatlichen Unterstützung angewiesen seien, in den untersuchten Städten, im vergangenen Jahr um 16 Prozent angestiegen. Gründe sehen die Bürgermeister bei den niedrigen Löhnen, der Arbeitslosigkeit und den hohen Haushaltskosten.
Im gesamten Land sindlaut amtlicher Statistik über 46 Millionen Menschen auf die Lebensmittelmarken angewiesen. Das sind Gutscheine, die man in bestimmten Läden gegen Lebensmittel und andere Waren eintauschen kann. Insgesamt lebt in den USA etwa jeder sechste Bürger in Armut.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)