16. Dezember 2011 09:30 Uhr
Die Behörden der chinesischen Stadt Peking wollen, dass die Nutzer des Kurznachrichtendienstes Weibo künftig ihren echten Namen preisgeben. Wie die Betreiber des chinesischen Pendants zu Twitter mitteilten, muss man sich künftig mit Klarnamen registrieren, um Beiträge senden zu können. Wie viele Menschen von der Regelung betroffen sein könnten, war zunächst unklar, weil nur Anbieter mit in Peking registrierten Servern darunter fallen.
In China verfügen mittlerweile etwa 500 Millionen Menschen über einen Onlinezugang, mehr als 200 Millionen Chinesen nutzen Weibo. Dort wird auch über den Umgang der chinesischen Führung mit Aufständen und das Vertuschen von Katastrophen diskutiert. Die chinesische Regierung ist seit längerem bestrebt, soziale Netzwerke und Mikroblogs wie Weibo stärker zu kontrollieren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)