18. Dezember 2011 12:10 Uhr
Nutzer von Microblogging-Diensten in China müssen sich künftig mit ihren persönlichen Daten registrieren lassen. Das meldet die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Danach begründet das staatliche Informationsbüro die Maßnahme mit einer besseren Qualität der Beiträge. Zum Lesen der Microblogging-Dienste sei eine Registrierung weiterhin nicht nötig.
Das Onlineportal heise.de berichte, einige Nutzer in China fürchteten nun eine weitere Einschränkung der Meinungsfreiheit. Die Zahl der Microblogger dort werde derzeit auf etwa 300 Millionen geschätzt. Die Dienste hätten in jüngster Zeit kritische Berichterstattung ermöglicht. So sei darüber unter anderem der Protest gegen eine petrochemische Fabrik organisiert worden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)