19. Dezember 2011 06:25 Uhr
Egal ob Jogging, Tanzen oder Fußball. Laut Gerd Kempermann, einem Stammzellforscher vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen, ist Bewegung das beste Training fürs Gehirn. Sport halte das Gehirn fitter als das Lösen von Kreuzworträtseln.
Sogar Menschen mit komplizierten Krankheitsbildern würden von körperlichem Training profitieren. Bewegung sei zum Beispiel eines der wirkungsvollsten Anti-Depressiva und damit ein Therapie-Ansatz praktisch ohne Nebenwirkungen. Wie Kempermann erklärte, bestehe auch die Hoffnung, dass das Gehirn durch Sport etwas resistenter gegen Demenz werde. Wenn man früh genug anfange, könnten sich die Auswirkungen der Krankheit etwas nach hinten schieben lassen.
Kempermann hält heute einen Vortrag zu dem Thema im Bonner Forschungszentrum caesar mit dem Titel "Von Joggern und Hirnjoggern: wie man sein Gehirn fit hält".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)