19. Dezember 2011 09:25 Uhr
In unserem Blick ins Lexikon erklären wir heute Kontrastmittel.
Diese Stoffe werden vor allem in der Medizin bei bildgebenden Verfahren, wie dem Röntgen, eingesetzt. Sie helfen bei der Diagnose oder Therapie, indem sie Körperstrukturen besser sichtbar machen. Zum Beispiel sieht man bei einer gewöhnlichen Röntgenaufnahme keine Blutgefäße. Um sie doch sichtbar zu machen wird dem Patient eine iodhaltige Lösung injiziert. Damit werfen die Gefäße, in die die Lösung gelangt, Schatten und werden dadurch sichtbar.
Die Wirkung von Kontrastmitteln besteht darin, dass sie die Strahlung entweder stärker oder schwächer absorbieren als das umliegende Gewebe. Das Ziel ist es, dass das zu untersuchende Gewebe in Kontrast zu dem übrigen Gewebe erscheint.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)