20. Dezember 2011 06:59 Uhr

US-Behörde will Samenspender stoppen

Er hat offenbar viel zu geben, aber die US-Behörden wollen ihn aufhalten:

Dem 36 Jahre alten Trent Arsenault droht ein Jahr Gefängnis oder eine hohe Geldbuße, wenn er nicht aufhören sollte, Samenspenden kostenlos über das Internet anzubieten.

Der "San Francisco Cronicle" berichtet, dass der Ingenieur aus Kalifornien so bereits 14 Kinder gezeugt hat, drei weitere Frauen seien allein im vergangenen Monat schwanger geworden. Der Einwand der zuständigen Behörde: Arsenault unterziehe sich nicht häufig genug vorgeschriebenen Bluttests. Dadurch aber könnten Krankheiten wie Aids oder Syphilis ausgeschlossen werden.

Der freigiebige Samenspender habe sich seit 2006 nur sechs mal testen lassen. Der Zeitung zufolge lehnt er häufigere Tests ab, weil sie zu teuer seien. Der Mann bietet seine Dienste seit fünf Jahren an, als Motiv nennt er seinen Wunsch, Menschen in Not zu helfen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)