20. Dezember 2011 11:21 Uhr
Die wichtigste Schwachstelle des Regimes im Iran liegt darin, dass es die Vebindung zum Volk verloren hat. Dieser Ansicht ist die iranische Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi. Die Anwältin sagte im Deutschlandfunk, die Menschen im Land würden von Tag zu Tag unzufriedener. Die Stärke dieser Unzufriedenheit werde dazu führen, dass es eine neue Reformbewegung im Iran geben werde.
Die europäischen Politiker forderte sie auf, stärkere Sanktionen gegen den Iran zu verhängen. Schirin Ebadi erhielt 2003 als erste muslimische Frau den Friedensnobelpreis. Sie lebt im Exil in Großbritannien.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)