20. Dezember 2011 12:31 Uhr

Ausbildungschancen von jungen Migranten unterscheiden sich je nach Herkunft

Beruflich unterzukommen ist für manche Migranten richtig schwierig. Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat Jugendliche befragt, die sich 2010 bei der Bundesagentur für Arbeit um Ausbildungsplätze beworben haben. Das Ergebnis: Kinder aus türkischen oder arabischen Familien fanden deutlich schwerer eine Lehrstelle als Jugendliche aus anderen Ländern. Mit Haupt- oder Realschulabschluss schafften in diesem Jahr 20 Prozent den Übergang in den Beruf; mit Fachhochschulreife oder Abitur waren es sechs Prozent mehr.

Die Bewerber mit südeuropäischer Herkunft haben es in dieser Gruppe leichter: Mit Abitur bekamen rund 60 Prozent einen Ausbildungsplatz - innerhalb der Statistik rangieren sie damit am oberen Ende. Aber auch bei ihnen zeigt sich: Mit Hauptschulabschluss gelingt es nur wenigen, direkt eine Lehrstelle zu finden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)