21. Dezember 2011 12:21 Uhr

Soziologe: Dank des Internets gibt es mehr Protest

Gibt es eine Art Kettenreaktion des Protests? Ja, meint der Makrosoziologe Ekkart Zimmermann von der Technischen Universität Dresden. Er sagte hier bei DRadio Wissen, die Mobilisierung für Proteste erfolge entlang sozialer Kategorien, zum Beispiel in bestimmten Milieus. Innerhalb dieser Netzwerke sei der Protest ansteckend.

Eine Rolle spielten auch die Medien, die heutzutage weltweit verbreitet seien. Zimmermann zufolge sorgt zum Beispiel das Internet dafür, dass es mehr Proteste gibt. Informationen ließen sich nicht mehr unterdrücken. Auch in autokratischen Systemen könnten die Protestler nun sofort dokumentieren, wenn ihre Regierung gelogen habe. Das ganze Interview mit Ekkart Zimmermann finden Sie hier.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)