21. Dezember 2011 14:52 Uhr

NGO: Rentiere in Kanada sterben rätselhaften Tod

Zumindest in Amerika ist der Weihnachtsmann mit einem Rentierschlitten unterwegs. Für Umweltschützer ist das ein Anlass, gerade jetzt vor den Feiertagen auf den dramatischen Rückgang des weltweit größten Rentierbestands in Kanada aufmerksam zu machen. Wie die Organisation "Survival International" mitteilte, sind in der Tundra von Quebec und Labrador nur noch 74.000 Tiere unterwegs - früher seien es bis zu 900.000 gewesen. Die Gründe für das Massensterben seien unklar. Die Ureinwohner der Region vermuteten, es liege am Abbau von Eisenerz und der zunehmenden industriellen Entwicklung der Region.

"Survival International" unterstützt indigene Völker. In Kanada bilden die Rentiere - auch Karibus genannt - einen zentralen Bestandteil der Kultur der lokalen Cree- und Innu-Stämme.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)