23. Dezember 2011 10:55 Uhr
Jetzt ist es offiziell: Frauen mit Brustimplantaten des französischen Herstellers PIP sollten diese entfernen lassen. Das Gesundheitsministerium in Paris bezeichnet das als reine Vorsichtsmaßnahme - es bestehe kein direkter Zusammenhang mit Krebserkrankungen. Wie "DRadio Wissen" schon vor einigen Tagen berichtet hatte, sind in Frankreich von dem Rückruf 30.000 Frauen betroffen. Gestern hatte auch Italien angekündigt, die Verwendung der Implantate zu prüfen. Sollte eine Entfernung nötig sein, würden die italienischen Behörden die Kosten übernehmen.
Bei mehreren Frauen waren die Implantate gerissen - 2.000 zogen vor Gericht und verklagten den Implantat-Hersteller, der mittlerweile insolvent ist.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)