23. Dezember 2011 11:20 Uhr
Sie ist eine der bedeutendsten Ausgrabungsstätten der Welt - die antike Stadt Pompeji in der Nähe von Neapel. Jetzt droht das UNESCO-Weltkulturerbe zu bröckeln - im wahrsten Sinne des Wortes. In letzter Zeit waren immer wieder Schäden gemeldet worden, etwa ein eingestürztes Steintor.
Jetzt, so teilte das zuständige Archäologie-Amt mit, hat es auch eine eigentlich gut erhaltene römische Villa getroffen. Dort sei ein Pfeiler eingestürzt. Grund für die immer wieder auftretenden Schäden sind heftige Regenfälle. Regierungsvertreter aus Rom haben bereits die EU um Geld gebeten, um die Stadtruine zu sichern.
Pompeji wurde im Jahr 79 nach Christus nach einem Vulkanausbruch des Vesuvs unter meterhohen Aschebergen begraben und dadurch weitgehend konserviert.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)