27. Dezember 2011 06:32 Uhr
Weihnachten ist jetzt vorbei, Kwanzaa hat aber gerade erst begonnen. Seit gestern feiern vor allem viele Afro-Amerikaner dieses Fest, das keinen religiösen, sondern einen kulturellen Hintergrund hat. Es wurde erst 1966 vom US-Autoren Maulana Karenga ins Leben gerufen, als Symbol der Einheit und der Selbstbestimmung aller afrikanisch-stämmigen Menschen. Es lehnt sich an afrikanische Traditionen an. In sieben Tagen werden - ähnlich wie beim Adventskranz - nacheinander sieben Kerzen angezündet: drei grüne, drei rote und eine schwarze, die Afrika repräsentieren. Jeder Tag wiederum steht unter einem bestimmten Motto, wie zum Beispiel "Einheit" oder "Selbstbestimmung". Am letzten Tag des Kwanzaa-Festes, dem 31. Dezember, wird ein Fastentag eingelegt, der abends mit einem großen Fest ausklingt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)