27. Dezember 2011 08:40 Uhr
Chinas Drang zur Eroberung und Nutzung des Weltraums geht weiter. Das Land hat das eigene Satelliten-Navigations-System "Beidou" in Betrieb genommen. Das teilte die zuständige Behörde in Peking mit. Das Pendant zum US-amerikanischen "GPS" biete Dienste wie Positions- und Zeitbestimmungen sowie Navigations-Funktionen an. "Beidou" werde chinesischen und ausländischen Unternehmen für Forschung und Entwicklung zur Verfügung stehen. Genauere Angaben machte die Behörde nicht.
Vor allem die chinesischen Streitkräfte hatten sich zuletzt häufiger über die Abhängigkeit vom amerikanischen System beklagt. Sie befürchten, die US-Militärs könnten ihr "GPS" im Fall eines Konflikts deaktivieren. "Beidou" soll bis Ende 2012 in weiten Teilen Asiens und des Pazifiks funktionieren und bis 2020 weltweit.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)