27. Dezember 2011 08:57 Uhr

Kevin hat es beim Online-Dating schwerer als Alexander

Wer sich bei Online-Dating-Plattformen anmeldet, sollte lange über seinen Nutzernamen nachdenken. Ein "Kevin" hat es da nämlich deutlich schwerer als ein "Alexander". Psychologen der Berliner Humboldt-Universität haben dazu eine Studie veröffentlicht. Alexander hatte dabei doppelt soviele Profilaufrufe wie Kevin. Dabei waren neben dem Namen nur noch Alter und Wohnort angegeben worden. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass Namen wie Kevin, Justin oder Marvin mit der Zugehörigkeit zu sozial schwachen Schichten verbunden wird. Alexander, Maximilian oder Jakob seien dagegen positiv besetzt. Das gleiche könne man übrigens auch bei weiblichen Vornamen beobachten: Jacqueline, Mandy und Chantal schnitten schlechter ab als Hannah, Charlotte und Marie.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)