27. Dezember 2011 12:17 Uhr
In der virtuellen Welt kann es demnächst weniger Todesfälle geben.
Das könnte man aus einem Bericht der Nachrichtenseite golem.de schließen. Auf der Spielerplattform Xbox-Live soll es ab nächstem Jahr verboten werden, seiner Spielfigur eine Waffe zu besorgen. Microsoft habe offenbar seine Richtlinien geändert und wolle eine waffenfreie Zone einrichten. Die Spielefirma Epic Games soll zum Beispiel verpflichtet worden sein, ihren Lancer für das Spiel Gears of War aus dem Angebot zu streichen. Dabei handelt es sich um ein Bajonett-Gewehr mit integrierter Kettensäge.
Von Microsoft selbst gibt es noch keine offizielle Stellungnahme.
Xbox-Live ist derzeit in 35 Ländern vertreten. Das Netzwerk ist vom gewöhnlichen Internet abgeschottet. Es ermöglicht den Nutzern weltweit miteinander zu spielen. Eine Jahresmitgliedschaft kostet bis zu 60 Euro.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)