27. Dezember 2011 14:03 Uhr
Die Staatstrauer in Nordkorea hat laut Berichten nordkoreanischer Staatsmedien auch die Tiere des Landes ergriffen.
Der Sender Radio Pjöngjang berichtet: Ein weißer Vogel, "größer als eine Taube", habe den Schnee von den Schultern einer Statue des verstorbenen Kim Jong Il gewischt. Der Parteizeitung «Rodong Sinmun» zufolge trauerten auch die Eulen. Demnach flogen nach dem Tod Kim Jong Ils am 19. Dezember Eulen durch ein geöffnetes Fenster in einen eigens eingerichteten Gedenkraum in einem Bergwerk. Die dort trauernden Arbeiter seien gerührt gewesen, hieß es in dem Bericht. Selbst die Naturgewalten scheinen aus nordkoreanischer Sicht in die Trauer um den Machthaber mit einzustimmen. An Kims angeblichem Geburtsort in der Nähe des Berges Paekdu sei plötzlich das Eis «mit einem Donnern» gebrochen und an der Jong Il-Spitze des Berges sei ein Leuchten zu sehen gewesen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)