27. Dezember 2011 16:21 Uhr

CCC-Kongress "28C3" beschäftigt sich mit Spionage-Software

Westliche Technologie-Unternehmen haben eine heimliche Liebesaffäre mit Diktatoren. Das sagte der weißrussische Blogger und Netz-Forscher Evgeny Morozov zu Beginn des Jahreskongresses des "Chaos Computer Clubs", kurz CCC, in Berlin. Er kritisierte, der Westen unterstütze mit dem Verkauf von Spionage-Software die Repressionen autoritärer Regime - ähnlich wie mit Waffenverkäufen.

Das Motto des diesjährigen CCC-Kongresses lautet "Behind enemy lines". Es bezieht sich auf die zunehmende Diskussion über den Cyberwar und die rechtliche Grauzone, in der sich viele Hacker bewegen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)