28. Dezember 2011 09:24 Uhr
Sein gesamtes Leben bei Facebook zu veröffentlichen, hält Ilse Aigner für "absurd". Die Verbraucherschutzministerin kritisiert im "Handelsblatt" das neue Facebook-Angebot "Timeline", das in Deutschland unter dem Namen "Chronik" gestartet ist. Es soll das Leben eines jeden Nutzers auf einer Zeitleiste abbilden. Aigner sagte, die Aufforderung von Facebook, ein öffentliches Lebensarchiv anzulegen, sei eine Farce. Das sei genau das Gegenteil von dem, was sie unter Medienkompetenz verstehe - nämlich sparsam mit persönlichen Daten umzugehen. Es habe sich gezeigt, dass durch technische Fehler vermeintlich Unsichtbares auf einmal doch öffentlich werden könne.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)