28. Dezember 2011 10:56 Uhr

Forderung nach Stopp der Rotwildjagd ab Silvester

Normalerweise wird es je nach Alter bis Ende Februar gejagt - das Rotwild. Für die Deutsche Wildtierstiftung ein Zustand, der sich ändern muss. Ihr Geschäftsführer, Hilmar Freiherr von Münchhausen, fordert ein Ende der Jagd jedes Jahr ab Silvester. Die Tiere befänden sich im Winter im Energiesparmodus mit reduzierter Körpertemperatur, Herzschlag und Atmung. Wegen Jagd und Flucht müsse das Rotwild den Stoffwechsel ankurbeln und benötige dann Futter, das es nicht gebe. Notgedrungen würden die Tiere dann an jungen Bäumen und Rinde knabbern. Deshalb spricht die Wildtierstiftung von einem Teufelskreislauf. Denn die Jagd löse die meisten Wildschäden in den Wäldern im Winter überhaupt erst aus. Schäden würden aber zu noch stärkerer Jagd auf das Rotwild und damit zu noch gravierenderen Schäden führen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)