28. Dezember 2011 12:51 Uhr
Es ist gefährlich und verboten. Und trotzdem werden an der Fachhochschule Münster Flugzeugcockpits mit Laserpointern angegriffen. Die Wissenschaftler haben aber eine gute Begründung: Sie wollen einen Schutz entwickeln - im Auftrag der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. Denn immer mehr Piloten werden geblendet. Die Wissenschaftler sind sehr gut ausgestattet: Sie haben für ihre Experimente 35 verschiedene Laserpointer. In Deutschland sind eigentlich nur Geräte zugelassen, die eine Maximalleistung von einem Milliwatt haben. Schon die können blenden. In Asien sind aber über das Netz auch Laserpointer erhältlich, die bis zu 3.000 mal stärker sind. Manche Hersteller rühmen sich den Wissenschaftlern zufolge damit, dass ihre Geräte sogar die Internationale Raumstation blenden können. Ein Ansatz für einen Schutz könnte eine spezielle Beschichtung der Cockpit-Scheiben sein. Das Projekt am Laserzentrum der FH Münster dauert noch zwei Jahre.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)