28. Dezember 2011 14:24 Uhr
Obdachlose, bettelnde Kinder gehören in Chinas Großstädten oft zum Straßenbild. Es wird vermutet, dass es sich bei einigen der Kinder um Entführungsopfer handelt, die zum Betteln gezwungen werden. Das chinesische Innenministerium will jetzt DNA-Proben dieser Kinder sammeln und sie mit der Datenbank vermisster Kinder abgleichen. So wollen die Behörden die Eltern der Kinder einfacher aufspüren. Die geplanten DNA-Proben sind Teil einer staatlichen Kampagne mit dem Ziel, obdachlose Kinder zu betreuen. 2012 sollen dafür mehr Sozialarbeiter eingestellt, Betreuungsheime gebaut und Pflegefamilien gefunden werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)