28. Dezember 2011 14:25 Uhr
In Kenia wie in anderen Ländern Afrikas boomt der Handymarkt nach wie vor. Die kenianische Regierung schätzt laut "Technology Review", dass inzwischen 60 Prozent der fast 40 Millionen Einwohner ein Handy nutzen. In Kenia haben aber nicht nur viele Menschen einen Mobilfunkanschluss - sondern auch Löwen. Wie das Online-Magazin berichtet, nutzen US-Wissenschafter SMS, um die Löwenpopulation im Süden Kenias zu überwachen. Über die Kurznachrichten, die ein Mobilfunkchip im Halsband der Tiere versendet, wird demnach der Standort der Tiere vermittelt. Dieser Weg sei deutlich billiger und zuverlässiger als die Kommunikation per Satellit. Die beteiligten Wissenschaftler sehen ihr Löwenprojekt als Startschuss für andere Einsatzmöglichkeiten. Sie schlagen beispielsweise vor, das afrikanische Gesundheitssystem über SMS zu vernetzen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)