28. Dezember 2011 15:23 Uhr
In Berlin hat das europäische Taizé-Jugendtreffen begonnen. Hier der Hintergrund: Die Taizé-Bruderschaft aus dem französischen Südburgund lädt seit 34 Jahren jedes Jahr in eine andere europäische Großstadt ein. Sie war zunächst evangelisch, ist heute aber ökumenisch ausgerichtet.
Der Gründer, Bruder Roger, kaufte 1940 ein Gebäude in Taizé und begann, Flüchtlingen, Waisen und Kriegsgefangenen zu helfen. Ihm schlossen sich mehrere junge Männer an, die sich schließlich zu einem einfachen Leben in Ehelosigkeit und Gütergemeinschaft verpflichteten. Bruder Roger wurde 2005 bei einem Abendgebet getötet, ein Nachfolger übernahm seinen Posten.
Heute organisiert die Brüderschaft zahlreiche ökumenische Jugendtreffen in Taizé und an anderen Orten. Dabei sollen die Jugendlichen über den Sinn des Lebens nachdenken.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)