28. Dezember 2011 15:51 Uhr
Was hätte sich wohl Einstein tatöwieren lassen? Ein Wissenschaftsjournalist hat ein Buch über die Tattoos von Forschern herausgegeben.
Das Onlineportal "Scientific American" beschreibt, wie Carl Zimmer auf die Idee dazu kam: Er entdeckte bei einer Pool-Party ein DNA-Bild auf der Schulter eines befreundeten Harvard-Wissenschaftlers - wenig überraschend, forschte dieser doch am Erbgut von Fruchtfliegen. Zimmer fragte sich, ob es noch mehr Forscher-Tattoos gab, und startete einen Aufruf auf seinem Blog. In vier Jahren bekam er rund 1.000 Fotos zugeschickt, von mathematischen Gleichungen, verschlungenen Nervenzellen oder Satelliten.
Für den "Scientific American" ist diese Vielfalt ein Beweis dafür, dass Forscher hinter Vorträgen und Fachartikeln durchaus Menschen sind, die sich auch selbst ausdrücken wollen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)