28. Dezember 2011 17:05 Uhr
Hochschul-Rankings sind offenbar nicht nur interessant für Studienanfänger. Ein deutsches Forscherteam hat herausgefunden, dass auch Drittmittelgeber und hochschulinterne Entscheider die Ergebnisse berücksichtigen. Studienleiter Frank Marcinkowski sagte, das sei bemerkenswert, weil ein gutes Abschneiden im Ranking eigentlich nichts darüber aussage, wie anerkannt die Forschung wirklich sei. Unter Wissenschaftlern seien die Ranglisten wegen methodischer Mängel umstritten. Aber Publizität schlage offenbar methodische Detailkritik.
Das Forscherteam befragte für die Studie rund 3.500 Personen aus der Leitung von Hochschulen und Vertreter einiger Länder-Wissenschaftsministerien. Sie ist Teil eines Projekts im Auftrag des Bundesbildungsministeriums, das untersuchen soll, wie sich die Medienberichterstattung auf die Hochschulpolitik auswirkt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)