29. Dezember 2011 07:01 Uhr
Eigentlich wollten sie japanische Walfangschiffe an ihrer Arbeit hindern. Nun sind Aktivisten der Walschutzorganisation "Sea Shepherd" selbst in Bedrängnis gekommen. Südwestlich von Australien hat eines ihrer Boote in schwerer See Schiffbruch erlitten. Wie die Organisation mitteilte, brach bei meterhohen Wellen der Rumpf der "Brigitte Bardot". Die zehn Walschützer an Bord werden wohl noch eine Weile auf Hilfe warten müssen. Ein zweites Boot ist zwar unterwegs zur Unglücksstelle. Den Angaben zufolge wird es aber rund 20 Stunden bis dorthin brauchen.
Im vergangenen Jahr hatte Japan die Walfangsaison vorzeitig abgebrochen, weil die Tierschutzgruppe die Arbeit immer wieder behindert hatte.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)