29. Dezember 2011 15:27 Uhr
Für Elefanten war es wohl kein gutes Jahr.
2011 war nach Angaben von Tierschützern eines der schlimmsten Jahre seit mehr als zwei Jahrzehnten: Der illegale Handel mit Elfenbein hat nach Angaben der Organisation "Traffic" einen neuen Höhepunkt erreicht. In diesem Jahr wurden ihr zufolge mehr als 800 Kilogramm illegalen Elfenbeins gefunden, wofür mehrere tausend Elefanten gewildert worden seien.
Zielländer für die Stoßzähne sind laut Traffic vor allem China und Thailand. Das meiste illegale Elfenbein komme aus Afrika und dort aus Häfen in Kenia und Tansania. Die Schmuggler transportierten ihre Ware mittlerweile weniger per Flugzeug, sondern häufiger als Schiffsfracht. Dabei änderten sie die Routen permanent.
Die Organisation Traffic wurde 1976 von der Umweltstiftung WWF und der Weltnaturschutzunion IUCN gegründet, um den nachhaltigen Handel mit wild lebenden Tier- und Pflanzenarten sicherzustellen. Sie sammelt unter anderem Daten zum illegalen Handel mit Produkten, für die Elefanten getötet werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)