30. Dezember 2011 07:24 Uhr
Zum Ende des Jahres zieht die UNO-Organisation für humanitäre Angelegenheiten eine vorläufige Bilanz der Cholera-Epidemie im Kongo. Demnach ist die Infektionskrankheit in der am schwersten betroffenen Provinz der Demokratischen Republik Kongo fast vollständig zurückgedrängt. Aus zwei weiteren Provinzen und der Hauptstadt Kinshasa würden allerdings neue Cholera-Fälle gemeldet.
Die Cholera-Bakterien werden vor allem durch verunreinigtes Trinkwasser oder kontaminierte Nahrung übertragen - also dort besonders häufig, wo die hygienischen Bedingungen schlecht sind. Die UNO-Organisation bezeichnet die Krankheit deshalb in ihrem Bericht als einen Indikator für die gesellschaftliche Entwicklung eines Landes. In Industrieländern kommt die Krankheit so gut wie nicht mehr vor. Im Kongo hat die aktuelle Epidemie bisher mindestens 575 Menschen das Leben gekostet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)